Gerade in der Archäologie sind die Anwendungen eines 3D Scans extrem umfangreich und zeitsparend. So können zum Beispiel Artefakte aus Ausgrabungen mit einem 3D Laserscan einzeln erfasst werden, um diese dann genau auswerten zu können. Und dies weltweit und bei Bedarf zur gleichen Zeit. So kann ein Artefakt, wie zum Beispiel eine kleine Scherbe mit einer Genauigkeit von 0,05 mm in 3D erfasst werden, inklusive der Textur auf der Scherbe. Nach den 3D Scan und der entsprechenden Bearbeitung dessen, kann die Scherbe am PC frei schwebend mit der Maus angefasst werden und ausführlich bis ins kleinste Detail betrachtet werden. Im wissenschaftlichen Austausch auch weltweit zur gleichen Zeit. So kann also der Archäologe in Deutschland mit seinen Kollegen in Amerika zeitgleich zusammen ein Artefakt betrachten und auswerten.

Dies ist aber nur ein kleiner Teil der Möglichkeiten im 3D Bereich in der Archäologie. Wurden bei der Ausgrabung einige Scherben gefunden, welche vermutlich zu einen Artefakt gehören? Bisher mußten diese mühsam und nur vor Ort, wo sich eben die originalen Artefakte nach der Ausgrabung befanden, in einen Puzzle zusammen gesetzt werden. Jetzt ist es möglich, die in 3D gescannten Artefakte am PC mit einer entsprechenden Software zusammen puzzeln zu lassen. Ob nun dabei noch am Ort, an welchen sich die original Artefakte befinden oder sonstwo auf der Welt, spielt nach dem Scan keine Rolle mehr. So ist es möglich, in vergleichbar kurzer Zeit Artefakte wieder zusammen zu setzten.

Dabei können fehlende Teile unter Umständen nachmodelliert werden und im letzten Schritt könnte ein solches vollständiges Artefakt dann sogar per 3D Druck gedruckt werden. Dabei wären weitere wissenschaftliche Untersuchungen möglich, ohne die Originale zu benötigen und diese zu gefährden.

Aufgrund der neusten Technologie im 3D Scanner Bereich sind wir Ansprechpartner auch für sehr große Mengen von Artefakten, um diese in 3D zu erfassen.